Injektionstherapie

Die Injektionstherapie gehört ebenfalls zur Arthrosetherapie. Ziel der Injektionstherapie ist es, örtlich hochdosierte Wirkstoffe an den Ort der Arthrose zu bringen, damit es zu einer schnellen Verminderung der Beschwerden kommt.

Hiefür kommen klassische schulmedizinische, aber auch naturheilkundliche / homöopathische Medikamente zum Einsatz.
Es können auch beide Therapieansätze kombiniert werden, um eine maximale Wirkung zu erreichen.

Wo kann die Injektionstherapie eingesetzt werden?

Die Injektionstherapie kann praktisch an allen Gelenken, die mit einer Nadel mit vertretbarem Risiko erreicht werden können, eingesetzt werden.

Besonders geeignet sind hierbei folgende Gelenke:

  • Knie
  • Wirbelsäule
  • Schulter
  • ISG-Gelenk

Welche Medikamente kommen zum Einsatz?

Welche Medikamente letztendlich zum Einsatz kommen hängt von der individuellen Beschwerdesituation und Ihrem Wunsch ab, der natürlich zu berücksichtigen ist.

Hyaluronsäuren

Kortison

Schulmedizinisch kommen hier entzündungshemmende Präparate zum Einsatz. Es handelt sich dabei um einen chemischen Ableger des natürlich im menschlichen Organismus vorkommenden Kortisons. 

Kortison ist ein menschliches Hormon, welches eine ausgeprägte entzündungshemmende Wirkung besitzt. Durch Ihre Bindung werden sie nur allmählich freigesetzt, sodass die Gefahr von Nebenwirkungen sinkt.
Weiterhin sind alle von verwendeten Präparate pharmakologisch so entwickelt, dass sie - sofern sie die Blutbahn erreichen - direkt von der Leber eliminiert werden (first pass effect), sodass die Gefahr von Nebenwirkungen auf den Organismus minimiert ist

homöopathische Präparate.

Aktualisiert (Dienstag, den 13. Juli 2010 um 13:20 Uhr)